Viola Hildebrandt
Foto: Rainer Lauschke Foto: Rainer Lauschke

 

Autor: EVA BECK | 23.11.2009
 
Glitzer, Pomp und Popsongs Musical Miami Nights" bietet brodelndes Gemisch aus Salsa und Lovestory
 

Geislingen.  Hitzig, temporeich, energiegeladen und mit einem ordentlichen Schuss Erotik im gut eingeschenkten Cuba Libre erlebte das Premierenpublikum das Musical "Miami Nights" am Samstag im Geislinger Schlachthof.

 
Eine glanzvolle Premiere feierte das Musical "Miami Nights" am Samstag im Geislinger Schlachthof. Foto: Rainer Lauschke

Der Plot erinnert an die Westside-Story, alles andere ist 80er - und wie! Das Revival eines Jahrzehntes voller Glitzer, Pomp und großer Popsongs: "Miami Nights" feierte am Samstag im Schlachthof Geislingen eine glanzvolle Premiere, getragen von engagierten Darstellern, einer grandiosen Band und einem restlos begeisterten Publikum.

Ein glitzernder "Ballroom" bildet die Kulisse, in dem sich die zarte Liebesgeschichte zwischen Latina Laura (Ramona Köhler) und Gringo Jimmy (Manuel Kaspar) anbahnt - intrigant unterlaufen von Jimmys Exfreundin und - Tanzpartnerin, der eiskalten Zicke Jessica (Viola Hildebrandt). Viele ironische und spritzige Dialoge entwickeln sich auch auf den Nebenschauplätzen, wo skurriles Personal unterwegs ist: der teils heruntergekommene Showtänzer Roy (Manfred Müller), der tumbe Automechaniker Andy (Tobias Mertz), der das Herz der Vollbluttänzerin Mercedes (Laura Carrino) gewinnen möchte. Außerdem Jimmys hysterische und Valium verschlingende Mutter Betty (Doris Lausecker), der fiese Tanztrainer Bob (Hartmut Ehlert) und Lauras Macho-Bruder Emilio (Salvatore Varrica).

"Miami Nights" zitiert die Videoclips und die großen Tanzfilme des Jahrzehnts - Strictly Ballroom, Flashdance, Footlose - und Torsten Molls Choreografie macht daraus ein temporeiches und schillerndes Stück Unterhaltung, ein brodelndes Gemisch aus Salsa und Lovestory, einen gut eingeschenkten Cuba Libre mit einem ordentlichen Schuss Laszivität und einer Prise Slapstick.

Herzstück sind neben den mitreißenden Tanzszenen die eingängigen Hits der Dekade: Bowies opulentes "Let"s Dance", Duran Durans energiegeladenes "Wild Boys", Madonnas cooles "Material Girl", Cyndi Laupers leises "Time after Time". Und natürlich der kubanisch-hitzige Groove Gloria Estefans und ihrer Miami Sound Machine, mit dem die Band auf der Empore (Musikschule Geislingen; Leitung: Friedrich Kienle), Solisten und Chor den Schlachthof pulsieren lassen.

Federkleider, sexy Bodys kombiniert mit Netzstrumpfhosen und einem Hauch von Nichts oder bonbonfarbene Leggings, Glitzershirts und Stulpen: 500 Kostüme machen das Spektakel rund - und bunt.

Bekannte Gesichter aus den beiden Vorgängerproduktionen "Hair" und "Der kleine Horrorladen" mischen sich mit unbekannten - eine Kombination, die sehr beflügelnd gewirkt hat, wie Mitorganisatorin und Moderatorin Ingrid Steiner von der Geislinger Rätsche eingangs betonte. Die meisten Mitwirkenden sind Laien, einige angehende Profis. Alle zeigten sie Talent, Präsenz und kaum zu bändigende Spielfreude - eine Kombination, die den Funken mühelos auf das Premierenpublikum überspringen ließ, das am Ende lange stehend applaudierte.

Quelle: Geislinger Zeitung

14.12.2009
 
Gesicht des Jahres

 
Viola Hildebrandt

 

 

Die Aktion "Gesicht des Jahres" biegt auf die Zielgerade ein. Morgen erscheint der letzte der 32 Teilnehmer, dann folgt die Abstimmung.

 

Wie heißt du?

Viola Hildebrandt.

 

Woher kommst du?

Aus Deggingen.

 

Wie alt bist du?

Ich bin 22 Jahre alt.

 

Was machst du beruflich?

Eine Ausbildung zur Musicaldarstellerin bei der New Stage Company von Torsten Moll in Geislingen.

 

Was machst du in der Freizeit?

Neben Singen und Tanzen stehen Spaziergänge mit meiner Hundedame, Lesen und Malen ganz oben auf meiner Liste.

 

Wo findet man dich abends?

Gelegentlich in einem der kleinen Cafés in der historischen Altstadt von Geislingen.

 

Was gefällt dir in der Region?

Die Landschaft mit der Schwäbischen Alb, die einen zu jeder Jahreszeit mit ihrer Wandlungsfähigkeit bezaubert und zum Durchatmen, Entspannen und Träumen einlädt.

 

Geislingen braucht noch . . .

. . . mehr Menschen, die sich für die Jugend engagieren: im Verein, in der Freizeit, im Bereich Bildung, Schule oder auf sozialer Ebene. Denn die Jugend spiegelt die Lebensqualität einer Stadt wider.

Quelle: Geislinger Zeitung

23.12.2009

 

Stimmungsvolle Feier

 

Geislingen. 

Jüngst lud das Musical College der New Stage Company zum gemütlichen Adventsnachmittag ein.

In den vorweihnachtlich geschmückten Räumen der Ballett- und Musicalschule "New Stage Company" begrüßte das Musical College am Adventsonntag rund 50 Gäste zu einem stimmungsvollen Beisammensein in familiärer Atmosphäre.

Mit frisch gebackenen Waffeln, selbst gebackenen Kuchen und Plätzchen, Apfelglühwein und Punsch wurde für das Wohl der Besucher gesorgt. Mit tollen und hochwertigen Preisen lockte auch eine Tombola, bei der jedes zweite Los gewann. Doch bevor die Preise ausgegeben wurden, stellten die Studenten des Colleges ihre gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis. Das vierstimmige A-capella-Stück "The Blessing of Aaron" ließ festliche Stimmung aufkommen. Daraufhin begeisterten die Studenten ihre Zuhörer mit gefühlvoll vorgetragenen Solostücken wie "Hilf den Verstoßenen" und "Someday", aus "Der Glöckner von Notre Dame", "So this is Love" aus "Cinderella", "zu Haus" aus "Die Schöne und das Biest" und "Wie kann es möglich sein" aus dem Musical "Mozart"

Direkt nach diesem gelungenen Programmpunkt, kam es noch zu einer Versteigerung von einem Paar Tanzschuhen von Torsten Moll. Anschließend wurden die Tombolapreise ausgegeben. Damit fand der dreistündige Adventsnachmittag, dessen Erlös zugunsten der Studenten geht, ein gelungenes Ende.

Quelle: Geislinger Zeitung

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